
Ein Traditionsunternehmen aus Aachen, seit 1893 in Familienhand, stellt seine Geschäftsführung zum Jahreswechsel 2025 neu auf. Zwei Geschäftsführer, zwei Aufgaben: Hamed Hesami soll den Generationswechsel und den neuen Führungsstil nach außen tragen und Mitarbeitende gewinnen. Nico Stobinski soll im B2B-Geschäft sichtbar werden, bei Händlern und in der Akquise.
Im Zusammenspiel beider Profile entstand in den ersten sechs Monaten eine Reichweite von über 540.000, 29 Prozent der Interaktionen kommen aus der Zielgruppe. Geschäftlich zählt, was daraus folgt: im Schnitt 1,9 qualifizierte Anfragen pro Woche. Vorher gab es solche Anfragen praktisch nicht. Zwei gut positionierte Geschäftsführer repräsentieren heute die neuen Produkte von Zentis sowie die Arbeitgebermarke.
Die Zentis Group aus Aachen stellt Fruchtzubereitungen und Süßwaren her und beliefert die Lebensmittelindustrie in Europa. Seit 1893 in Familienhand, über 130 Jahre gewachsen. Zum 1. Januar 2025 hat das Unternehmen seine Geschäftsführung neu aufgestellt: Der langjährige Geschäftsführer geht, eine neue Generation übernimmt. Hamed Hesami (seit 2022 in der Geschäftsführung) und Nico Stobinski (seit 2025) führen das Haus gemeinsam.
Ein Wechsel an der Spitze wirft Fragen auf, innen wie außen. Mitarbeitende und Bewerber fragen sich, wie das Haus künftig geführt wird. Händler und Partner schauen, wohin es steuert. Wer den Wechsel selbst erzählt, gibt die Antwort, bevor andere sie geben. LinkedIn ist der Kanal, auf dem genau diese Menschen lesen. Deshalb zwei divergente Positionierungen: eine für die Menschen im Haus und die, die es werden sollen, eine für das Geschäft.
Vor dem Start war der Kanal keine Bühne, sondern ein gepflegtes Profil: 105 Nachrichten im Vergleichszeitraum, davon 16 mit geschäftlichem Anlass. Die Sichtbarkeit endete weitgehend im eigenen Haus. 30 Prozent der Reaktionen kamen aus der Zentis Group selbst, 55 Prozent der Interaktionen aus dem direkten Netzwerk ersten Grades (den eigenen Kontakten).
Zwei divergente Positionierungen. Hamed Hesami ist das Gesicht des Generationswechsels. Er erzählt seinen eigenen Weg an die Spitze, zeigt seine Haltung zu Führung und beschreibt, wie ein Traditionsunternehmen heute geführt wird. Das zahlt auf die Arbeitgebermarke ein und holt Mitarbeitende ins Haus. Nico Stobinski steht für das Geschäft: Sichtbarkeit bei Händlern, Themen aus Markt und Vertrieb, Akquise im B2B.
Content-Reihe. Redaktionell recherchierte Beiträge im festen Rhythmus, für jeden der beiden in seiner Sprache. Die Themen: der Wechsel selbst, Führung in einem Familienunternehmen, die Lebensmittelindustrie im Wandel. Videos sind fester Teil des Mix.
Ads auf die stärksten Beiträge. Was organisch trägt, wird beworben, damit die Reichweite nicht im eigenen Netzwerk bleibt, sondern genau bei den Zielgruppen landet, die für Arbeitgebermarke und Geschäft zählen.
Der Beitrag über den eigenen Weg an die Unternehmensspitze war der meistdiskutierte des Zeitraums und der Auslöser für einen großen Teil der persönlichen Rückmeldungen.
Netzwerkaufbau. Gezielte Kontaktaufnahme mit Führungskräften aus den Zielunternehmen der Branche, für Hamed Hesami im Umfeld von Bewerbern und Branche, für Nico Stobinski bei Händlern. Unter den neuen Kontakten überwiegen Geschäftsführung, Bereichsleitung und Vice-President-Ebene.
Vorher: Die Außenkommunikation lief vor allem über die Presse. Auf LinkedIn gab es ein gepflegtes Profil, dessen Sichtbarkeit weitgehend im eigenen Haus endete: 30 Prozent der Reaktionen aus der eigenen Belegschaft, 55 Prozent der Interaktionen aus dem Netzwerk ersten Grades (den eigenen Kontakten).
Heute: Mit LinkedIn ist ein weiterer Weg entstanden, die relevanten Zielgruppen gezielt über die Themen zu informieren, die das Unternehmen bewegen. Zwei gut positionierte Geschäftsführer erzielen Reichweite bei den richtigen Zielgruppen, über 540.000 in den ersten sechs Monaten, 29 Prozent der Interaktionen aus der Zielgruppe. Sie repräsentieren so die neuen Produkte von Zentis sowie die Arbeitgebermarke.
Fazit: Ein Wechsel an der Spitze bietet immer die Möglichkeit für einen Neuanfang. Gerade bei gewachsenen Unternehmen ist das die Chance zur Repositionierung, um die eigene Geschichte noch einmal neu zu erzählen. LinkedIn hat dabei eine sehr gute Wirkung gezeigt.
Fabio Hildenbrand
Geschäftsführer, tom&lea
fabio@tomundlea.de
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