
Yorizon startete 2024 als Joint Venture von HOCHTIEF PPP Solutions und Thomas-Krenn.AG und musste zwei knappe Ressourcen parallel skalieren: Grundstücke für neue YEXIO-Rechenzentren und qualifizierte Fachkräfte für ein wachsendes Team. Klassisches Sales erreicht Bürgermeister, Stadtwerke oder erfahrene Cloud-Ingenieure kaum.
In zwei Jahren ist das Profil zum operativen Kanal für Yorizons Wachstum geworden. Standortgespräche mit Kommunen, Messetermine mit Partnern und Vernetzung mit Führungskräften aus dem Rechenzentrums- und Cloud-Umfeld entstehen regelmäßig aus Content und Outreach. Yorizon ist parallel von 0 auf 80 Mitarbeitende gewachsen.
„Was mich operativ immer überzeugt hat, ist der hochredaktionelle Anteil. Die Redakteure verstehen meine Themen inhaltlich, recherchieren tief und treffen dabei meine authentische Sprache. Das hat dazu geführt, dass ich mit spannenden Menschen in Austausch gekommen bin, mit denen ich Geschäfte machen durfte und die ich zuvor nur sehr schwer erreicht hätte. Darüber hinaus waren die Aktivitäten ein großer Faktor für den Aufbau unserer Arbeitgebermarke und das Wachstum des Unternehmens.“
Yorizon startete 2024 mit einem klaren Angebot: souveräne Cloud aus eigenen YEXIO-Rechenzentren in Holzbauweise, mit erneuerbarer Energie und Wasserkühlung. Das erste Rechenzentrum ging Ende 2025 in Heiligenhaus in Betrieb.
Ein junges Cloud-Joint-Venture muss dabei zwei Zielgruppen parallel bedienen, die klassisches B2B-Sales nur schwer erreicht.
Erstens Grundstücke. Neue Rechenzentren brauchen Standorte mit passender Infrastruktur, kommunalem Rückhalt und Energieanschluss. Die Entscheider sitzen in Rathäusern, Stadtwerken und Landkreisen, also bei Personen, die auf Kaltakquise selten reagieren.
Zweitens Fachkräfte. Wer erfahrene Rechenzentrums- und Cloud-Leute für ein junges Unternehmen gewinnen will, muss als Arbeitgeber sichtbar sein. Nicht als Stellen-Poster, sondern mit erkennbarer Haltung zu Technologie, Souveränität und Arbeitskultur.
Beides brauchte einen Kanal, der skaliert, ohne wie klassisches Marketing zu wirken. Andreas Schweinar war als Co-CEO die richtige Absenderadresse, es fehlten nur die redaktionelle Kapazität und der konsistente Rhythmus.
Positionierung. Wir haben Andreas als Thought Leader für zwei zusammenhängende Themenfelder aufgesetzt: digitale Infrastruktur, also souveräne Cloud, nachhaltige Rechenzentren und kommunale Digitalisierung, sowie Arbeitgebermarke mit Einblicken in Team und Aufbau. Damit erreichen wir kommunale Entscheider und potenzielle Mitarbeitende, ohne zwei getrennte Kanäle zu bauen.
Komplementäres Set-up. Co-CEO Gernot Hofstetter bespielt parallel die Auslastung der Rechenzentren, mit Fokus auf IT-, KI- und SaaS-Unternehmen. Beide Stränge zahlen auf Yorizon ein, ohne dass sich Zielgruppen oder Themen überlappen.
Gernot Hofstetter Co-CEO, Yorizon
Content. Zwei Beiträge pro Woche, redaktionell recherchiert und in Andreas' Sprache verfasst. Kernthemen sind souveräne Cloud, kommunale Digital-Infrastruktur, Nachhaltigkeit im Rechenzentrumsbau und der Arbeitsalltag im Team. Impulse aus seinem Alltag, von Messebesuchen und aus Gesprächen mit Kommunen fließen direkt in die Themenplanung.
Outreach. 200 gezielte Kontaktaufnahmen pro Monat, aufgeteilt in vier Zielgruppen mit eigenen Ansprache-Mustern: IT und Cloud, Kommunal mit Bürgermeistern, Stadtwerken und Wirtschaftsförderung, Bauwesen sowie Energie.
Reporting. Jeden Monat werten wir Interaktionen aus, bewerten Kontakte nach Passung und priorisieren die vielversprechendsten für die Vertiefung.
Vorher, 2024: Yorizon frisch gegründet, begrenzte LinkedIn-Präsenz, keine systematische Vernetzung Richtung Kommunen oder Cloud-Community.
Heute, nach zwei Jahren: Das Profil ist ein aktiver Kanal für Standortgespräche, Recruiting-Sichtbarkeit und Partner-Vernetzung. Yorizon ist auf 80 Mitarbeitende gewachsen, das erste YEXIO-Rechenzentrum ist produktiv, weitere Standorte sind in Vorbereitung.
Fazit: Personal Branding ist hier kein Image-Projekt, sondern ein operativer Kanal, der Grundstücksakquise, Recruiting und Partner-Netzwerk gleichzeitig bedient.
Fabio Hildenbrand
Geschäftsführer, tom&lea
fabio@tomundlea.de
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