
Nicola Roos ist Deutschlands einzige aktive Amputiertenfußballerin, deutsche Meisterin und Nationalspielerin. Sportliche Leistung bringt in ihrer Disziplin weder Reichweite noch Partner. Über Amputation und Inklusionssport wird kaum gesprochen. Beides ändert sich erst, wenn jemand ihre Geschichte dorthin trägt, wo Entscheider sie sehen.
Vier Marken-Partnerschaften in sechs Monaten, darunter der FC Bayern München. Rund zehn Anfragen pro Monat, 480.000 Impressionen in sechs Monaten und eine Zielgruppe, in der fast jeder sechste beworbene Kontakt klickt.
„Als Amputiertenfußballerin spielt man vor leeren Rängen, egal wie gut man ist. Ich hatte eine Geschichte, aber niemanden, der sie dorthin trägt, wo Entscheider sie sehen. Seit wir auf LinkedIn jede Woche aus meinem Alltag erzählen, hat sich das komplett gedreht. Marken melden sich bei mir, nicht umgekehrt. Und ich bekomme jede Woche Nachrichten von Menschen, die zum ersten Mal etwas über unseren Sport gelernt haben. Genau das wollte ich: aufklären, Mut machen und zeigen, dass eine Amputation nicht das Ende von etwas ist, sondern ein Anfang. Die Beiträge klingen nach mir, und das ist mir das Wichtigste."
Amputiertenfußball steht außerhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit. Wer darin auf höchstem Niveau spielt, hat weder die Bühne des Profifußballs noch dessen Vermarktungswege. Sichtbarkeit entsteht dort nicht durch Ergebnisse, sondern erst, wenn jemand die Geschichte dorthin trägt, wo Entscheider sie sehen.
Nicola Roos hat mit 14 Jahren durch eine Krebserkrankung ihr rechtes Bein verloren. Heute spielt sie als einzige Frau in der deutschen Amputiertenfußball-Bundesliga, wurde mit Mainz 05 deutsche Meisterin, stand als erste Frau in der Champions League ihres Sports auf dem Platz und ist Teil der Nationalmannschaft. Neben dem Sport studiert sie Lehramt. Was ihr fehlte, war nicht die Geschichte, sondern ein Ort, an dem sie regelmäßig erzählt wird.
Dazu kommt ihr eigenes Anliegen. Über Amputation, Prothesen und den Alltag danach wird selten offen gesprochen, und Inklusionssport findet ohne Öffentlichkeit statt. Nicola will aufklären, das Thema aus der Tabuzone holen und Menschen Mut machen, die vor derselben Diagnose stehen wie sie damals. Vor dem Start beschränkte sich ihre Sichtbarkeit auf Turniere und einzelne Medienberichte: ein Profil ohne Rhythmus, ohne Partner und ohne Anfragen.
Positionierung. Nicola als Sportlerin, Vorbild und Stimme für Inklusion im Sport sichtbar gemacht, nicht als Werbefläche. Ihre Haltung trägt die Beiträge: Leistung wird gezeigt, nicht erklärt. Die Amputation ist Teil der Geschichte, nicht ihr Kern.
Content. Seit Januar 2026 ein Beitrag pro Woche. Die Themen kommen aus Training und Spieltagen, aus der Nationalmannschaft, dem Studium und dem Umgang mit der Amputation. Dazu Beiträge, die Missstände benennen, etwa die Finanzierung des Amputiertenfußballs, die trotz Shooting im Stadion des FC Bayern und Spendenaktion weit hinter dem Ziel zurückblieb. Genau diese Beiträge lösen die meisten Reaktionen aus.
LinkedIn Ads. Die stärksten Beiträge werden mit einem kleinen Budget gezielt auf Sponsoring-Verantwortliche in Vereinen, Verbänden und Agenturen sowie auf Marketing-Entscheider beworben. Ergebnis: 15,9 % Klickrate bei 18 Cent pro Klick, deutlich über der LinkedIn-Benchmark für diese Zielgruppe. Menschen aus Werbung, Medien und Sportbusiness bleiben im Schnitt mehr als acht Sekunden auf ihren Beiträgen.
Marken-Partnerschaften. Die Partner kamen über die Sichtbarkeit von selbst. Marken und Medien schreiben Nicola direkt über ihr Profil an, rund zehn Anfragen im Monat. Vier davon wurden in sechs Monaten zu Partnerschaften, darunter der FC Bayern München.
Zweite Wirkung auf RPS Tax. Seit Januar 2026 ist sie zugleich Markenbotschafterin für RPS Tax und öffnet dort eine zweite Wahrnehmungsebene neben der Steuerfachwelt. Siehe die Fallstudie zu RPS Tax.
Vorher: Leistung ohne Bühne. Sichtbarkeit nur bei Turnieren und in einzelnen Medienberichten, keine Partner, keine Anfragen und ein Thema, über das kaum jemand spricht.
Heute: Vier Marken-Partnerschaften in sechs Monaten, darunter der FC Bayern München. Rund zehn Anfragen pro Monat, 480.000 Impressionen in sechs Monaten und ein Sport, den jede Woche mehr Menschen kennenlernen.
Fazit: Reichweite entsteht abseits der großen Ligen nicht durch Ergebnisse, sondern durch eine Geschichte, die regelmäßig und ehrlich erzählt wird. Wer das tut, gewinnt nicht nur Partner, sondern verändert, wie über seinen Sport gesprochen wird.
Fabio Hildenbrand
Geschäftsführer, tom&lea
fabio@tomundlea.de
In Vorbereitung auf unser Gespräch analysieren wir dein individuelles Potenzial auf dem Kanal LinkedIn und zeigen dir auf, ob und wie sich LinkedIn für dich lohnen kann.
Kostenfreies Erstgespräch